Zimmerpflanzen für wenig Licht — Die 12 besten Pflanzen für dunkle Räume und Nordseite

May 12, 2026

Sie lieben Grün in Ihren vier Wänden, aber Ihre Wohnung gleicht eher einer gemütlichen Höhle als einem sonnendurchfluteten Gewächshaus? Oder vielleicht haben Sie ein charmantes Zimmer mit Nordausrichtung, das einfach nicht genug direktes Licht abbekommt? Keine Sorge! Auch in schattigeren Ecken und dunkleren Räumen müssen Sie nicht auf die belebende Wirkung von Zimmerpflanzen verzichten. Bei PlantGift haben wir uns darauf spezialisiert, Ihnen die schönsten und pflegeleichtesten Pflanzen direkt nach Hause zu liefern – und das in ganz Deutschland und 24 weiteren EU-Ländern, immer mit kostenloser Lieferung. Entdecken Sie mit uns die faszinierende Welt der schattenliebenden Schönheiten, die selbst in den dunkelsten Winkeln Ihres Zuhauses prächtig gedeihen.

Welche Zimmerpflanzen eignen sich für wenig Licht?

Für Standorte mit wenig Licht eignen sich vor allem Pflanzen, die von Natur aus an schattigere Bedingungen gewöhnt sind, oft weil sie in ihrer Heimat unter dem Blätterdach größerer Bäume wachsen. Sie sind darauf spezialisiert, das spärliche Licht optimal auszunutzen, und kommen deshalb mit wenig direkter Sonne aus.

Viele Pflanzen, die wir als Zimmerpflanzen kennen und lieben, stammen ursprünglich aus tropischen oder subtropischen Regionen. Dort wachsen sie oft im Unterholz dichter Wälder, wo nur gefiltertes oder indirektes Licht den Boden erreicht. An diese Lebensräume sind sie perfekt angepasst. Ihre Blätter sind oft dunkler grün und größer, um möglichst viel des vorhandenen Lichts einzufangen. Zudem sind sie in der Regel robuster und verzeihen auch mal einen Pflegefehler, was sie zu idealen Begleitern für weniger helle Räume macht.

Wir stellen Ihnen hier die 12 besten Zimmerpflanzen vor, die auch bei wenig Licht prächtig gedeihen und Ihr Zuhause in eine grüne Oase verwandeln.

1. Bogenhanf (Sansevieria) – Der unverwüstliche Klassiker

Der Bogenhanf ist die absolute Nummer eins, wenn es um pflegeleichte Pflanzen für dunkle Räume geht, da er extrem anspruchslos ist und auch mit sehr wenig Licht zurechtkommt.

Der Bogenhanf, auch bekannt als Sansevieria, ist ein wahrer Überlebenskünstler und die ideale Pflanze für alle, die wenig Zeit oder keinen grünen Daumen haben. Seine aufrechten, schwertförmigen Blätter sind nicht nur optisch ansprechend, sondern auch extrem robust. Er toleriert eine breite Palette von Lichtverhältnissen, von hellem, indirektem Licht bis hin zu sehr schattigen Ecken. Direkte Mittagssonne sollte jedoch vermieden werden, da sie die Blätter verbrennen kann. Der Bogenhanf gehörte zu den Testpflanzen der bekannten NASA-Luftreinigungsversuche – dort allerdings in luftdicht verschlossenen Kammern, weshalb sich daraus für ein normal gelüftetes Zimmer kaum etwas ableiten lässt. Sein echter Vorzug ist ein anderer: Kaum eine Pflanze hält in dunklen Schlafzimmern, Büros oder Fluren so zuverlässig durch. Für Tierhalter wichtig: Bogenhanf enthält Saponine und ist für Katzen und Hunde giftig.

Pflege-Tipp für Bogenhanf:

  • Licht: Passt sich fast allen Lichtverhältnissen an, bevorzugt aber helles, indirektes Licht. Überlebt auch in sehr dunklen Ecken.
  • Gießen: Sehr sparsam gießen! Der Bogenhanf ist eine Sukkulente und speichert Wasser in seinen Blättern. Die Erde sollte zwischen den Wassergaben vollständig austrocknen. Im Winter noch seltener gießen. Staunässe ist der größte Feind.
  • Temperatur: Zimmertemperatur (18–24 °C) ist ideal. Verträgt auch kühlere Temperaturen bis 10 °C, sollte aber vor Zugluft geschützt werden.
  • Luftfeuchtigkeit: Keine besonderen Ansprüche.
  • Erde: Gut durchlässige Kakteenerde oder normale Blumenerde mit etwas Sand oder Perlit gemischt.
  • Düngen: Während der Wachstumsperiode (Frühling/Sommer) alle 4–6 Wochen mit einem schwach dosierten Kakteendünger. Im Herbst und Winter nicht düngen.

2. Einblatt (Spathiphyllum) – Der elegante Schattenblüher

Das Einblatt ist die einzige Pflanze dieser Liste, die im Halbschatten zuverlässig blüht: Seine weißen Hochblätter halten wochenlang. Für Katzen und Hunde ist es giftig.

Das Einblatt, auch Friedenslilie genannt, ist bekannt für seine glänzenden, dunkelgrünen Blätter und die charakteristischen weißen Hochblätter, die oft fälschlicherweise für Blüten gehalten werden. Für Räume mit wenig Licht ist es eine hervorragende Wahl, denn direkte Sonne verträgt es nicht. Ein Punkt wird dabei gern verschwiegen: Blätter treibt das Einblatt auch im tiefen Schatten, für seine weißen Hochblätter braucht es aber einen hellen, indirekten Platz – am Nordfenster blüht es, drei Meter davon entfernt meist nicht mehr. In Laborkammern baute es Benzol, Formaldehyd und Trichlorethylen ab; im bewohnten Raum ist dieser Beitrag klein, während die Verdunstung über die großen Blätter die trockene Heizungsluft spürbar anfeuchtet. Beachten Sie außerdem: Das Einblatt ist für Katzen und Hunde giftig.

Pflege-Tipp für Einblatt:

  • Licht: Bevorzugt schattige bis halbschattige Standorte. Direkte Sonne vermeiden, da sie die Blätter verbrennen kann.
  • Gießen: Gleichmäßig feucht halten, aber Staunässe unbedingt vermeiden. Die oberste Erdschicht sollte leicht antrocknen, bevor erneut gegossen wird. Wenn die Blätter zu hängen beginnen, ist es höchste Zeit zu gießen.
  • Temperatur: Zimmertemperatur (18–25 °C) ist ideal. Nicht unter 15 °C fallen lassen.
  • Luftfeuchtigkeit: Bevorzugt hohe Luftfeuchtigkeit. Regelmäßiges Besprühen der Blätter oder ein Luftbefeuchter sind vorteilhaft, besonders in beheizten Räumen im Winter.
  • Erde: Gut durchlässige, humose Blumenerde.
  • Düngen: Während der Wachstumsperiode (Frühling/Sommer) alle 2–4 Wochen mit einem Flüssigdünger für Grünpflanzen. Im Herbst und Winter nicht düngen.

3. Efeutute (Epipremnum aureum / Pothos) – Die vielseitige Hängepflanze

Die Efeutute ist eine äußerst anpassungsfähige und pflegeleichte Pflanze, die sowohl als Hängepflanze als auch kletternd in dunkleren Ecken eine gute Figur macht.

Die Efeutute, oft auch Pothos genannt, ist eine der beliebtesten Zimmerpflanzen überhaupt – und das aus gutem Grund! Ihre herzförmigen Blätter, oft mit gelben oder weißen Sprenkeln versehen, bringen Leben in jeden Raum. Sie ist extrem anpassungsfähig und gedeiht auch bei wenig Licht hervorragend, obwohl die Blattfärbung in dunkleren Umgebungen weniger ausgeprägt sein kann. Die Efeutute ist eine vielseitige Pflanze, die sich sowohl als Hängepflanze in Ampeln als auch als Kletterpflanze an Moosstäben oder Regalen wunderschön macht. Sie nimmt es Ihnen auch nicht übel, wenn das Gießen einmal ausfällt – perfekt für Küchen, Bäder oder Flure mit wenig natürlichem Licht. Hängend oder auf einem hohen Regal ist sie zugleich gut aufgehoben, denn die Efeutute ist für Katzen und Hunde giftig.

Pflege-Tipp für Efeutute:

  • Licht: Verträgt Schatten bis Halbschatten. Helles, indirektes Licht ist ideal, aber direkte Sonne vermeiden.
  • Gießen: Die Erde zwischen den Wassergaben gut antrocknen lassen. Lieber etwas zu trocken als zu nass.
  • Temperatur: Zimmertemperatur (18–24 °C) ist optimal.
  • Luftfeuchtigkeit: Kommt mit normaler Raumluftfeuchtigkeit zurecht, freut sich aber über gelegentliches Besprühen.
  • Erde: Handelsübliche Blumenerde.
  • Düngen: Während der Wachstumsperiode (Frühling/Sommer) alle 2–4 Wochen mit einem Flüssigdünger für Grünpflanzen. Im Herbst und Winter nicht düngen.

4. Glücksfeder (Zamioculcas zamiifolia) – Der unkaputtbare Alleskönner

Die Glücksfeder ist eine der robustesten Zimmerpflanzen überhaupt und überlebt selbst unter extrem schlechten Lichtverhältnissen und bei längerer Vernachlässigung.

Die Glücksfeder, auch bekannt als ZZ-Pflanze, ist der Inbegriff der pflegeleichten Zimmerpflanze. Mit ihren glänzenden, dunkelgrünen Blättern und ihrer aufrechten Wuchsform ist sie ein echter Hingucker. Sie ist extrem trockenheitstolerant und kommt auch mit sehr wenig Licht zurecht, was sie zur perfekten Wahl für dunkle Flure, Büros ohne Fenster oder andere vernachlässigte Ecken macht. Die Glücksfeder speichert Wasser in ihren Rhizomen (unterirdischen Speicherorganen), was sie besonders widerstandsfähig gegen Trockenheit macht. Sie ist die ideale Pflanze für alle, die viel unterwegs sind oder schlicht keine Zeit für aufwendige Pflege haben. Ein wichtiger Vorbehalt: Die Glücksfeder wird oft als unbedenklich empfohlen, sie ist es aber nicht. Alle Pflanzenteile enthalten Calciumoxalat-Kristalle und sind für Katzen und Hunde giftig; der austretende Pflanzensaft kann außerdem Haut und Augen reizen. Stellen Sie sie außer Reichweite und tragen Sie beim Umtopfen Handschuhe.

Pflege-Tipp für Glücksfeder:

  • Licht: Extrem anpassungsfähig. Von hellem, indirektem Licht bis zu sehr dunklen Standorten. Direkte Sonne vermeiden.
  • Gießen: Sehr sparsam gießen! Die Erde muss zwischen den Wassergaben vollständig austrocknen. Im Zweifelsfall lieber zu wenig als zu viel gießen. Staunässe führt schnell zu Wurzelfäule.
  • Temperatur: Zimmertemperatur (18–26 °C) ist ideal. Nicht unter 10 °C fallen lassen.
  • Luftfeuchtigkeit: Keine besonderen Ansprüche.
  • Erde: Gut durchlässige Kakteenerde oder normale Blumenerde mit Sand/Perlit gemischt.
  • Düngen: Während der Wachstumsperiode (Frühling/Sommer) alle 2–3 Monate mit einem schwach dosierten Flüssigdünger. Im Herbst und Winter nicht düngen.

Profi-Tipp für dunkle Standorte:

Auch wenn diese Pflanzen wenig Licht vertragen, bedeutet das nicht, dass sie gar kein Licht benötigen. Ein Standort mit etwas indirektem Tageslicht ist immer besser als eine komplett fensterlose Ecke. Drehen Sie Ihre Pflanzen regelmäßig, damit alle Seiten gleichmäßig Licht bekommen und die Pflanze nicht einseitig wächst.

5. Philodendron scandens – Der herzliche Kletterer

Der Philodendron scandens ist eine charmante Pflanze mit herzförmigen Blättern, die auch in schattigeren Bereichen gut gedeiht und sich klettern wie hängen lässt – für Katzen und Hunde ist er giftig.

Der Philodendron scandens, oft auch Kletterphilodendron oder Herzblattpflanze genannt, ist eine weitere beliebte Wahl für schattige Standorte. Seine glänzenden, herzförmigen Blätter sind ein echter Blickfang und verleihen jedem Raum eine tropische Atmosphäre. Wie die Efeutute kann er sowohl als Hängepflanze als auch kletternd kultiviert werden. Er ist pflegeleicht und nimmt Ihnen eine vergessene Wassergabe nicht übel. Für Regale und Blumenampeln in Wohn- oder Schlafzimmern mit wenig direktem Licht ist er ideal – wie alle Aronstabgewächse enthält er allerdings Calciumoxalat und ist für Katzen und Hunde giftig.

Pflege-Tipp für Philodendron scandens:

  • Licht: Bevorzugt hellen bis halbschattigen Standort. Direkte Sonne vermeiden.
  • Gießen: Die oberste Erdschicht sollte zwischen den Wassergaben leicht antrocknen. Gleichmäßig feucht halten, aber Staunässe vermeiden.
  • Temperatur: Zimmertemperatur (18–25 °C) ist ideal.
  • Luftfeuchtigkeit: Bevorzugt hohe Luftfeuchtigkeit. Regelmäßiges Besprühen ist vorteilhaft.
  • Erde: Gut durchlässige Blumenerde.
  • Düngen: Während der Wachstumsperiode (Frühling/Sommer) alle 2–4 Wochen mit einem Flüssigdünger für Grünpflanzen. Im Herbst und Winter nicht düngen.

6. Calathea (Gebetspflanze) – Die Blattschmuck-Künstlerin

Calathea-Arten sind faszinierende Blattschmuckpflanzen: Ihre einzigartigen Blattzeichnungen sorgen auch in schattigen Ecken für einen Blickfang, abends falten sie die Blätter zusammen – und für Katzen und Hunde sind sie ungiftig.

Die Calathea ist ein Kunstwerk der Natur. Ihre Blätter sind oft mit komplexen Mustern, verschiedenen Grüntönen und sogar violetten Unterseiten verziert. Bekannt ist sie auch als „Gebetspflanze“, weil sie ihre Blätter abends zusammenfaltet und morgens wieder öffnet – ein faszinierendes Schauspiel. Calathea-Arten bevorzugen schattige Standorte; direkte Sonne verbrennt die empfindlichen Blätter und lässt die Farben verblassen. In der Pflege sind sie etwas anspruchsvoller, dafür gehören sie zu den wenigen Schattenpflanzen, die für Katzen und Hunde ungiftig sind. Perfekt für Badezimmer oder andere Räume mit hoher Luftfeuchtigkeit und wenig direktem Licht.

Pflege-Tipp für Calathea:

  • Licht: Bevorzugt schattige bis halbschattige Standorte. Direkte Sonne unbedingt vermeiden.
  • Gießen: Gleichmäßig feucht halten. Die Erde sollte nie vollständig austrocknen, aber Staunässe ist tödlich. Am besten mit kalkarmem Wasser (Regenwasser oder abgestandenes Leitungswasser) gießen.
  • Temperatur: Zimmertemperatur (20–25 °C) ist ideal. Nicht unter 18 °C fallen lassen.
  • Luftfeuchtigkeit: Benötigt hohe Luftfeuchtigkeit. Ein Luftbefeuchter oder ein Untersetzer voller Blähton und Wasser sind fast unerlässlich; Besprühen wirkt nur wenige Minuten und begünstigt bei kühlen Temperaturen Blattflecken.
  • Erde: Lockere, humose und gut durchlässige Blumenerde.
  • Düngen: Während der Wachstumsperiode (Frühling/Sommer) alle 2–4 Wochen mit einem schwach dosierten Flüssigdünger für Blattschmuckpflanzen. Im Herbst und Winter nicht düngen.

7. Schusterpalme (Aspidistra elatior) – Die unzerstörbare Schönheit

Die Schusterpalme ist eine extrem robuste und langlebige Pflanze, die selbst unter widrigsten Bedingungen und in sehr dunklen Ecken prächtig gedeiht.

Die Schusterpalme trägt ihren Namen nicht umsonst: Sie ist nahezu unzerstörbar! Diese Pflanze ist bekannt für ihre Fähigkeit, auch unter extrem schlechten Bedingungen zu überleben, einschließlich sehr dunkler Räume, Temperaturschwankungen und Vernachlässigung. Ihre dunkelgrünen, glänzenden Blätter verleihen jedem Raum eine klassische Eleganz. Sie wächst langsam, wird aber mit der Zeit zu einer stattlichen Pflanze. Die Schusterpalme ist die perfekte Wahl für Treppenhäuser, Flure, Altbau-Wohnungen mit wenig Licht oder Büros, in denen Pflanzen oft vergessen werden. Für Anfänger ist sie ideal – und sie ist eine der wenigen wirklich dunkeltauglichen Arten, die für Katzen und Hunde ungiftig sind.

Pflege-Tipp für Schusterpalme:

  • Licht: Verträgt sehr dunkle Standorte, gedeiht aber auch im Halbschatten. Direkte Sonne meiden.
  • Gießen: Die Erde zwischen den Wassergaben gut antrocknen lassen. Im Winter noch sparsamer gießen.
  • Temperatur: Ausgesprochen tolerant: Sie kommt mit 10 bis 24 °C zurecht und verträgt auch unbeheizte Flure.
  • Luftfeuchtigkeit: Keine besonderen Ansprüche.
  • Erde: Handelsübliche Blumenerde.
  • Düngen: Während der Wachstumsperiode (Frühling/Sommer) alle 4–6 Wochen mit einem Flüssigdünger. Im Herbst und Winter nicht düngen.

8. Monstera (Fensterblatt) – Der tropische Gigant

Das Fensterblatt gedeiht auch im Halbschatten und bringt tropische Größe in den Raum – seine charakteristischen Blattschlitze bildet es dort allerdings nur zögerlich aus. Für Katzen und Hunde ist es giftig.

Die Monstera, allen voran die beliebte Monstera deliciosa, ist bekannt für ihre großen, glänzenden Blätter mit den charakteristischen Schlitzen und Löchern. Obwohl sie helles, indirektes Licht bevorzugt, kommt sie auch gut mit halbschattigen Standorten zurecht. In dunkleren Räumen wächst sie langsamer und die Blattschlitze können weniger ausgeprägt sein, aber sie behält ihren tropischen Charme. Die Monstera ist eine beeindruckende Pflanze, die schnell wächst und mit der Zeit viel Platz einnehmen kann. Sie ist perfekt für größere Wohn- oder Esszimmer, die einen grünen Blickfang vertragen und nicht den ganzen Tag von der Sonne verwöhnt werden. Ehrlicherweise gehört dazu gesagt: Im Halbschatten bleibt sie eine schöne Blattpflanze, die typischen Schlitze bildet sie aber vor allem im Hellen aus. Für Katzen und Hunde ist sie giftig.

Pflege-Tipp für Monstera:

  • Licht: Helles, indirektes Licht bis Halbschatten. Direkte Sonne vermeiden.
  • Gießen: Die oberste Erdschicht sollte zwischen den Wassergaben leicht antrocknen. Gleichmäßig feucht halten, aber Staunässe vermeiden.
  • Temperatur: Zimmertemperatur (18–25 °C) ist ideal.
  • Luftfeuchtigkeit: Bevorzugt hohe Luftfeuchtigkeit. Regelmäßiges Besprühen ist vorteilhaft.
  • Erde: Gut durchlässige, humose Blumenerde.
  • Düngen: Während der Wachstumsperiode (Frühling/Sommer) alle 2–4 Wochen mit einem Flüssigdünger für Grünpflanzen. Im Herbst und Winter nicht düngen.

9. Drachenbaum (Dracaena) – Der vielseitige Baum

Der Drachenbaum ist eine vielseitige Pflanze mit aufrechtem Wuchs und oft farbig gestreiften Blättern, die auch im Halbschatten gut gedeiht – für Katzen und Hunde ist er giftig.

Drachenbäume gibt es in vielen verschiedenen Arten und Größen, von kleinen Tischpflanzen bis hin zu stattlichen Bäumen. Viele Sorten, wie die Dracaena fragrans (Duftender Drachenbaum) oder Dracaena marginata (Madagaskar-Drachenbaum), tolerieren halbschattige Standorte gut. Ihre schmalen, oft farbig gestreiften Blätter bringen Struktur und Farbe in den Raum. Auch der Drachenbaum stand in den NASA-Versuchen auf der Testliste – ein Laborergebnis, kein Versprechen für Ihre Raumluft. Als aufrechte, anspruchslose Pflanze für Wohnzimmer, Büro oder Schlafzimmer ist er dennoch eine ausgezeichnete Wahl. Achtung bei Haustieren: Alle Dracaena-Arten sind für Katzen und Hunde giftig; Katzen reagieren besonders empfindlich.

Pflege-Tipp für Drachenbaum:

  • Licht: Helles, indirektes Licht bis Halbschatten. Direkte Sonne kann die Blätter verbrennen.
  • Gießen: Die oberste Erdschicht sollte zwischen den Wassergaben gut antrocknen. Staunässe unbedingt vermeiden.
  • Temperatur: Zimmertemperatur (18–24 °C) ist ideal. Nicht unter 15 °C fallen lassen.
  • Luftfeuchtigkeit: Kommt mit normaler Raumluftfeuchtigkeit zurecht, freut sich aber über gelegentliches Besprühen.
  • Erde: Gut durchlässige Blumenerde.
  • Düngen: Während der Wachstumsperiode (Frühling/Sommer) alle 4–6 Wochen mit einem Flüssigdünger für Grünpflanzen. Im Herbst und Winter nicht düngen.

10. Grünlilie (Chlorophytum comosum) – Die unkomplizierte Allrounderin

Die Grünlilie ist die unkomplizierteste Pflanze dieser Liste: robust, schattenverträglich, leicht zu vermehren – und eine der wenigen, die für Katzen und Hunde ungiftig sind.

Die Grünlilie ist eine der unkompliziertesten Zimmerpflanzen überhaupt und perfekt für Anfänger geeignet. Ihre langen, schmalen Blätter tragen meist einen helleren Streifen in der Mitte. An überhängenden Trieben bildet sie kleine Ableger, sogenannte Kindel, die sich einfach abtrennen und bewurzeln lassen – so ziehen Sie aus einer Pflanze mühelos ein Dutzend. Sie kommt mit einer Vielzahl von Lichtverhältnissen zurecht, von hellem, indirektem Licht bis hin zu schattigen Ecken. In den NASA-Versuchen zählte sie zu den wirksamsten Testpflanzen und baute Formaldehyd und Xylol ab – unter Laborbedingungen wohlgemerkt. Für Küchen, Kinderzimmer und Büros ist sie trotzdem erste Wahl: Sie ist praktisch unverwüstlich und für Katzen und Hunde ungiftig.

Pflege-Tipp für Grünlilie:

  • Licht: Passt sich fast allen Lichtverhältnissen an, bevorzugt aber helles, indirektes Licht. Überlebt auch in dunkleren Ecken.
  • Gießen: Gleichmäßig feucht halten, aber Staunässe vermeiden. Die oberste Erdschicht sollte leicht antrocknen, bevor erneut gegossen wird.
  • Temperatur: Zimmertemperatur (18–24 °C) ist ideal.
  • Luftfeuchtigkeit: Keine besonderen Ansprüche.
  • Erde: Handelsübliche Blumenerde.
  • Düngen: Während der Wachstumsperiode (Frühling/Sommer) alle 2–4 Wochen mit einem Flüssigdünger für Grünpflanzen. Im Herbst und Winter nicht düngen.

11. Efeu (Hedera helix) – Der klassische Kletterer

Efeu ist eine klassische Kletterpflanze, die auch in dunkleren Räumen gut gedeiht und mit ihren vielfältigen Blattformen und -farben für eine natürliche Atmosphäre sorgt.

Efeu ist nicht nur eine beliebte Gartenpflanze, sondern auch eine hervorragende Zimmerpflanze für schattige Standorte. Es gibt unzählige Sorten mit verschiedenen Blattformen und -farben, von dunkelgrün bis hin zu panaschierten Varianten. Efeu bevorzugt kühle Temperaturen und hohe Luftfeuchtigkeit – am wohlsten fühlt er sich deshalb in unbeheizten Fluren, Treppenhäusern oder kühlen Schlafzimmern mit wenig Licht. In warmen Wohnräumen über der Heizung leidet er schnell. Er lässt sich hängend oder kletternd an einer Rankhilfe ziehen. Beachten Sie jedoch: Efeu ist für Katzen, Hunde und Kinder giftig – Blätter und Beeren enthalten Saponine und reizen Maul und Magen. Hängen Sie ihn hoch oder verzichten Sie in Haushalten mit Tieren lieber ganz auf ihn. In warmer, trockener Heizungsluft ist er zudem anfällig für Spinnmilben; ein kühler, heller Standort beugt am besten vor.

Pflege-Tipp für Efeu:

  • Licht: Schattig bis halbschattig. Direkte Sonne vermeiden, besonders bei panaschierten Sorten.
  • Gießen: Gleichmäßig feucht halten, aber Staunässe vermeiden. Die Erde sollte nie vollständig austrocknen.
  • Temperatur: Bevorzugt kühlere Temperaturen (10–18 °C), verträgt aber auch normale Zimmertemperatur.
  • Luftfeuchtigkeit: Bevorzugt hohe Luftfeuchtigkeit. Regelmäßiges Besprühen ist vorteilhaft.
  • Erde: Handelsübliche Blumenerde.
  • Düngen: Während der Wachstumsperiode (Frühling/Sommer) alle 4 Wochen mit einem Flüssigdünger. Im Herbst und Winter nicht düngen.

12. Aglaonema (Kolbenfaden) – Der farbenfrohe Schattenliebhaber

Aglaonema ist eine wunderschöne Blattschmuckpflanze, die mit ihren farbenfrohen Blättern auch in dunkleren Räumen für einen echten Farbtupfer sorgt und sehr pflegeleicht ist.

Aglaonema, auch Kolbenfaden genannt, ist eine weitere ausgezeichnete Wahl für schattige Standorte. Diese Pflanzen sind bekannt für ihre auffälligen Blätter, die oft mit Mustern in Rosa, Rot, Silber oder Creme verziert sind. Sie sind relativ pflegeleicht und gedeihen am besten bei indirektem Licht oder im Halbschatten. Direkte Sonne kann die Blätter verbrennen und die Farben verblassen lassen. Für einen farbenfrohen Akzent in einer dunkleren Ecke von Wohnzimmer, Schlafzimmer oder Büro gibt es kaum etwas Besseres. Wie alle Aronstabgewächse enthält der Kolbenfaden allerdings Calciumoxalat und ist für Katzen und Hunde giftig.

Pflege-Tipp für Aglaonema:

  • Licht: Schattig bis halbschattig. Direkte Sonne unbedingt vermeiden.
  • Gießen: Die oberste Erdschicht sollte zwischen den Wassergaben leicht antrocknen. Gleichmäßig feucht halten, aber Staunässe vermeiden.
  • Temperatur: Zimmertemperatur (18–25 °C) ist ideal. Nicht unter 15 °C fallen lassen.
  • Luftfeuchtigkeit: Bevorzugt hohe Luftfeuchtigkeit. Regelmäßiges Besprühen ist vorteilhaft.
  • Erde: Gut durchlässige, humose Blumenerde.
  • Düngen: Während der Wachstumsperiode (Frühling/Sommer) alle 4 Wochen mit einem Flüssigdünger für Grünpflanzen. Im Herbst und Winter nicht düngen.

Wussten Sie schon?

Pflanzen in dunkleren Räumen benötigen in der Regel weniger Wasser und Dünger als Pflanzen an helleren Standorten. Da sie weniger Licht zur Photosynthese haben, verbrauchen sie auch weniger Energie und wachsen langsamer. Zu häufiges Gießen ist deshalb die häufigste Todesursache für Schattenpflanzen – nicht der Lichtmangel.

Worauf muss ich bei der Pflege von Pflanzen für dunkle Räume achten?

Bei der Pflege von Pflanzen in dunklen Räumen ist es entscheidend, das Gießverhalten anzupassen und auf Anzeichen von Lichtmangel zu achten, um die Gesundheit und das Wachstum der Pflanzen zu gewährleisten.

Pflanzen, die an schattige Standorte angepasst sind, haben oft spezielle Bedürfnisse, die sich von denen sonnenliebender Pflanzen unterscheiden. Hier sind die wichtigsten Punkte, die Sie beachten sollten:

  • Gießen: Dies ist der wichtigste Punkt! Pflanzen in dunkleren Räumen verdunsten weniger Wasser, da die Photosyntheseaktivität geringer ist. Gießen Sie daher sparsamer und lassen Sie die Erde zwischen den Wassergaben gut antrocknen. Staunässe ist der größte Feind von Schattenpflanzen und führt schnell zu Wurzelfäule. Ein Feuchtigkeitsmesser kann hier eine gute Investition sein.
  • Düngen: Auch der Nährstoffbedarf ist in dunkleren Räumen geringer. Düngen Sie nur während der Wachstumsperiode (Frühling und Sommer) und verwenden Sie eine reduzierte Dosis des empfohlenen Düngers. Im Herbst und Winter sollten Sie das Düngen ganz einstellen.
  • Luftfeuchtigkeit: Viele schattenliebende Pflanzen stammen aus tropischen Regenwäldern und bevorzugen eine hohe Luftfeuchtigkeit. Besonders in beheizten Räumen im Winter kann die Luft zu trocken sein. Regelmäßiges Besprühen der Blätter mit kalkarmem Wasser, das Aufstellen von Wasserschalen oder die Verwendung eines Luftbefeuchters kann helfen.
  • Temperatur: Die meisten Zimmerpflanzen bevorzugen konstante Zimmertemperaturen. Vermeiden Sie starke Temperaturschwankungen und Zugluft, besonders im Winter.
  • Reinigung der Blätter: Staub auf den Blättern kann die Lichtaufnahme zusätzlich behindern. Wischen Sie die Blätter regelmäßig mit einem feuchten Tuch ab, um sie sauber zu halten und die Photosynthese zu optimieren.
  • Drehen der Pflanze: Auch wenn das Licht spärlich ist, neigen Pflanzen dazu, sich zur Lichtquelle hin zu strecken. Drehen Sie Ihre Pflanzen regelmäßig, damit sie gleichmäßig wachsen und nicht einseitig werden.
  • Anzeichen von Lichtmangel: Achten Sie auf Anzeichen, dass Ihre Pflanze zu wenig Licht bekommt. Dazu gehören blasse Blätter, vergeilte Triebe (lange, dünne Stängel mit wenigen Blättern), geringes Wachstum oder das Ausbleiben von Blüten bei blühenden Pflanzen. In solchen Fällen sollten Sie versuchen, der Pflanze einen etwas helleren Standort zu geben oder eine Pflanzenlampe in Betracht ziehen.

Welche Pflanzen eignen sich für eine Nordseite?

Für eine Nordseite eignen sich Pflanzen, die mit indirektem und schwächerem Licht gut zurechtkommen, da Nordfenster in der Regel keine direkte Sonneneinstrahlung erhalten.

Nordfenster bieten konstantes, indirektes Licht, das zwar nicht so hell ist wie an Süd- oder Westfenstern, aber auch keine Gefahr von Sonnenbrand birgt. Viele der oben genannten Pflanzen sind ideal für Nordfenster. Hier ist eine kurze Zusammenfassung der besten Kandidaten:

  • Bogenhanf (Sansevieria): Extrem anpassungsfähig und kommt mit wenig Licht gut zurecht.
  • Einblatt (Spathiphyllum): Bevorzugt indirektes Licht und gedeiht prächtig an Nordfenstern.
  • Efeutute (Epipremnum aureum): Sehr vielseitig und tolerant gegenüber schwächerem Licht.
  • Glücksfeder (Zamioculcas zamiifolia): der Überlebenskünstler, der auch am Nordfenster problemlos durchhält.
  • Philodendron scandens: kommt mit indirektem Licht bestens zurecht.
  • Calathea (Gebetspflanze): perfekt fürs Nordfenster, weil direkte Sonne ihre Blätter schädigt – und dazu ungiftig für Katzen und Hunde.
  • Schusterpalme (Aspidistra elatior): Die unzerstörbare Pflanze für wirklich dunkle Nordfenster.
  • Monstera (Fensterblatt): Gedeiht gut an Nordfenstern, kann aber langsamer wachsen.
  • Drachenbaum (Dracaena): Viele Sorten sind ideal für Nordfenster.
  • Grünlilie (Chlorophytum comosum): Sehr pflegeleicht und kommt mit Nordlicht gut zurecht.
  • Efeu (Hedera helix): Bevorzugt kühlere Temperaturen und indirektes Licht.
  • Aglaonema (Kolbenfaden): Seine farbigen Blätter kommen an Nordfenstern gut zur Geltung.

Denken Sie daran, dass selbst an Nordfenstern die Lichtintensität je nach Jahreszeit und Umgebung (z.B. Bäume vor dem Fenster, gegenüberliegende Gebäude) variieren kann. Beobachten Sie Ihre Pflanzen und passen Sie die Pflege bei Bedarf an.

Vergleichstabelle: Zimmerpflanzen für wenig Licht

Um Ihnen die Auswahl zu erleichtern, haben wir eine übersichtliche Tabelle mit den wichtigsten Eigenschaften unserer Top 12 Schattenpflanzen zusammengestellt:

Pflanze Lichtbedarf Pflegeaufwand Katzen & Hunde Besonderheiten
Bogenhanf Sehr gering Sehr gering giftig Sukkulent, extrem trockenheitstolerant
Einblatt Gering Mittel giftig Weiße Hochblätter, zeigt Durst deutlich
Efeutute Gering bis mittel Gering giftig Hänge- oder Kletterpflanze, viele Sorten
Glücksfeder Sehr gering Sehr gering giftig Speichert Wasser in Rhizomen, sehr robust
Philodendron scandens Gering bis mittel Gering giftig Herzförmige Blätter, Hänge- oder Kletterpflanze
Calathea Gering Mittel bis hoch ungiftig Blätter falten sich nachts, hohe Luftfeuchtigkeit nötig
Schusterpalme Sehr gering Sehr gering ungiftig Sehr robust, langlebig, langsam wachsend
Monstera Mittel Mittel giftig Große, geschlitzte Blätter, tropischer Look
Drachenbaum Mittel Gering giftig Aufrechter Wuchs, viele Sorten, oft farbige Blätter
Grünlilie Gering bis mittel Gering ungiftig Bildet Kindel, sehr pflegeleicht
Efeu Gering Mittel giftig Kletterpflanze, viele Blattformen, bevorzugt kühlere Temperaturen
Aglaonema Gering Gering giftig Farbenfrohe Blätter, sehr dekorativ

Welche Zimmerpflanzen für dunkle Räume sind für Katzen und Hunde sicher?

Von den zwölf vorgestellten Arten sind nur drei ungiftig für Katzen und Hunde: Grünlilie, Schusterpalme und Calathea. Die übrigen neun sind giftig.

Das ist kein Zufall, sondern hat einen botanischen Grund: Viele klassische Schattenpflanzen stammen aus der Familie der Aronstabgewächse – Einblatt, Efeutute, Philodendron, Monstera, Glücksfeder und Aglaonema gehören alle dazu. Ihre Blätter enthalten nadelförmige Calciumoxalat-Kristalle, die beim Kauen sofort Maul und Rachen reizen. Meist bleibt es deshalb bei einem einzigen Bissen und einem unglücklichen Tier; lebensgefährlich wird es selten. Genau die beiden Arten, die im Netz am häufigsten als „unbedenklich“ durchgehen – Bogenhanf und Glücksfeder –, stehen jedoch ebenfalls auf der giftigen Seite.

  • Ungiftig (ASPCA) und dunkeltauglich: Grünlilie (Chlorophytum comosum), Schusterpalme (Aspidistra elatior), Calathea und Maranta. Ebenfalls unbedenklich und schattenverträglich: Bergpalme, Kentia-Palme, Goldfruchtpalme und Schwertfarn.
  • Giftig für Katzen und Hunde: Einblatt, Efeutute, Philodendron, Monstera, Glücksfeder, Aglaonema (alle Calciumoxalat), Bogenhanf und Efeu (Saponine) sowie sämtliche Drachenbaum-Arten.
  • Lebensgefährlich für Katzen: echte Lilien (Lilium) und Taglilien (Hemerocallis). Schon Pollen auf dem Fell können akutes Nierenversagen auslösen – sie gehören in keinen Haushalt mit Katze, auch nicht in der Vase.

Eine ausführliche Übersicht geprüfter Arten finden Sie in unserem Ratgeber zu haustierfreundlichen Zimmerpflanzen.

Fazit: Grün in jeder Ecke – auch bei wenig Licht!

Wie Sie sehen, müssen Sie auch in dunkleren Räumen oder an Nordfenstern nicht auf die belebende und ästhetische Wirkung von Zimmerpflanzen verzichten. Es gibt eine Fülle von wunderschönen und pflegeleichten Pflanzen, die sich perfekt an diese Bedingungen angepasst haben. Ob Sie einen robusten Überlebenskünstler wie den Bogenhanf suchen, das elegante Einblatt oder eine farbenfrohe Blattschmuckpflanze wie die Calathea – bei PlantGift finden Sie ganz sicher die passende Pflanze. Und wenn Katze oder Hund mit im Haushalt leben, greifen Sie am besten zu Grünlilie, Schusterpalme oder Calathea.

Wir von PlantGift legen größten Wert auf Qualität und Nachhaltigkeit. Unsere Pflanzen stammen aus direkter Partnerschaft mit europäischen Gärtnereien, werden sorgfältig ausgewählt und sicher verpackt. Sollte eine Pflanze doch einmal nicht gesund bei Ihnen ankommen, ersetzen wir sie – das ist unsere Garantie für gesunde Ankunft. Und das Beste: Wir liefern Ihre grünen Lieblinge kostenlos zu Ihnen nach Hause – in ganz Deutschland und 24 weitere EU-Länder!

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Häufig gestellte Fragen

Welche Pflanzen eignen sich für dunkle Räume oder eine Nordlage?
Für dunkle Räume oder eine Nordlage eignen sich besonders schattenliebende Pflanzen wie der Bogenhanf, die Efeutute, das Einblatt oder die Schusterpalme. Diese Pflanzen kommen gut mit wenig Licht aus und sind relativ pflegeleicht.
Wie oft muss man Zimmerpflanzen gießen, die wenig Licht bekommen?
Pflanzen in dunkleren Räumen benötigen in der Regel weniger Wasser als solche an hellen Standorten, da die Verdunstung geringer ist. Gießen Sie erst, wenn die oberste Erdschicht trocken ist, und vermeiden Sie Staunässe, um Wurzelfäule vorzubeugen.
Sind schattenliebende Pflanzen giftig für Haustiere wie Katzen oder Hunde?
Ja, die meisten davon sind es. Giftig für Katzen und Hunde sind Einblatt, Efeutute, Glücksfeder (Zamioculcas), Bogenhanf, Philodendron, Monstera, Drachenbaum, Efeu und Aglaonema. Ungiftig sind nach der ASPCA-Liste dagegen Grünlilie, Schusterpalme und Calathea – für Haushalte mit Tieren sind das die sichere Wahl. In aller Regel verlaufen solche Vergiftungen nicht tödlich, führen aber zu starkem Speicheln, Erbrechen und schmerzhaften Reizungen im Maul. Eine Ausnahme sind echte Lilien: Sie können bei Katzen akutes Nierenversagen auslösen.
Können Pflanzen in dunklen Räumen auch blühen?
Blätter treiben auch im Halbdunkel, Blüten brauchen dagegen deutlich mehr Energie. Das Einblatt ist das beste Beispiel: Es wächst selbst in einer dunklen Ecke weiter, seine weißen Hochblätter bildet es aber nur an einem hellen Platz ohne direkte Sonne zuverlässig aus. Wer Blüten möchte, stellt es also möglichst nah ans Nordfenster.
Welche Pflege brauchen Zimmerpflanzen bei wenig Licht?
Neben angepasstem Gießen ist es wichtig, die Blätter regelmäßig von Staub zu befreien, damit sie das wenige verfügbare Licht optimal aufnehmen können. Düngen Sie nur während der Wachstumszeit und dann schwächer dosiert als auf der Packung angegeben; von Oktober bis Februar stellen Sie das Düngen am besten ganz ein.
Wie erkenne ich, ob meine Pflanze zu wenig Licht bekommt?
Typische Anzeichen sind blasse oder gelbliche Blätter, vergeilte Triebe – also lange, dünne Stängel mit weit auseinanderstehenden, kleinen Blättern – und ausbleibende Blüten. Auch wenn sich über Monate gar nichts tut oder neue Blätter kleiner ausfallen als die alten, fehlt Licht.
Brauchen Pflanzen in dunklen Ecken spezielle Erde?
Nein, spezielle Erde ist für Pflanzen in dunklen Ecken in der Regel nicht notwendig. Eine gute, durchlässige Blumenerde ist ausreichend. Achten Sie darauf, dass die Erde eine gute Drainage ermöglicht, um Staunässe zu vermeiden.
Kann ich eine Pflanze, die zu wenig Licht bekommt, mit einer Pflanzenlampe unterstützen?
Ja, eine Pflanzenlampe kann eine hervorragende Ergänzung sein, um Pflanzen in dunklen Räumen mit zusätzlichem Licht zu versorgen. Achten Sie auf eine Lampe mit dem richtigen Spektrum für Pflanzenwachstum und positionieren Sie sie in angemessenem Abstand zur Pflanze.

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