Haustierfreundliche Zimmerpflanzen — Die besten Pflanzen für Haushalte mit Hund und Katze 2026

May 12, 2026

Liebe Pflanzenfreunde und Tierliebhaber, willkommen bei PlantGift! Wir wissen, wie sehr Sie Ihr Zuhause lieben – und dazu gehören natürlich auch Ihre pelzigen Familienmitglieder. Doch die Freude an Grünpflanzen und die Sicherheit von Hund und Katze müssen sich nicht ausschließen. Im Gegenteil! Mit der richtigen Auswahl können Sie eine grüne Oase schaffen, die für alle Bewohner Ihres Zuhauses unbedenklich ist. In diesem ausführlichen Ratgeber stellen wir Ihnen die besten haustierfreundlichen Zimmerpflanzen für 2026 vor, nennen die Arten, die Sie besser meiden, und geben Ihnen praktische Tipps für ein harmonisches Zusammenleben von Mensch, Tier und Natur.

Warum ist die Wahl haustierfreundlicher Zimmerpflanzen so wichtig?

Die Wahl haustierfreundlicher Zimmerpflanzen ist entscheidend, weil viele gängige Arten für Hunde und Katzen giftig sind und beim Fressen zu ernsthaften gesundheitlichen Problemen führen können.

Hunde und Katzen sind neugierige Geschöpfe. Besonders junge Tiere oder solche, die sich langweilen, knabbern gerne an allem, was ihnen vor die Schnauze kommt – und dazu gehören leider auch Zimmerpflanzen. Die Folgen reichen von leichten Magen-Darm-Beschwerden wie Erbrechen und Durchfall bis zu schweren Vergiftungserscheinungen, die tierärztliche Hilfe erfordern oder sogar lebensbedrohlich sein können. Als verantwortungsbewusster Tierhalter sollten Sie sich deshalb vor dem Kauf einer neuen Pflanze über deren Giftigkeit informieren – und zwar anhand des botanischen Namens, denn Handelsnamen sind oft irreführend. Bei PlantGift legen wir großen Wert darauf, Ihnen eine sichere Auswahl zu bieten, damit Sie Ihr Zuhause bedenkenlos begrünen können.

Welche Pflanzen sind für Katzen ungiftig?

Für Katzen ungiftige Pflanzen sind beispielsweise die Calathea, die Maranta, bestimmte Palmenarten wie die Bergpalme, die Arekapalme oder die Kentia-Palme sowie die Grünlilie und der Frauenhaarfarn.

Katzen sind besonders anfällig für Pflanzenvergiftungen, denn sie knabbern gern an Blättern – teils, um die Verdauung anzuregen, teils einfach aus Spieltrieb. Glücklicherweise gibt es eine Vielzahl wunderschöner Pflanzen, die für unsere Samtpfoten völlig unbedenklich sind. Hier sind einige unserer Favoriten, die nicht nur sicher, sondern auch ausgesprochen dekorativ sind:

  • Calathea (Korbmarante, auch Gebetspflanze genannt): Diese Gattung ist bekannt für ihre atemberaubenden Blattmuster und dafür, dass sie ihre Blätter abends nach oben klappt. Alle Calathea-Arten sind ungiftig für Katzen und Hunde. Sie bevorzugen eine hohe Luftfeuchtigkeit und indirektes Licht, was sie zu idealen Bewohnern für Badezimmer oder helle Wohnzimmer macht. Eine besonders schöne Vertreterin ist die Calathea Makoyana Gebetspflanze - Pfauenpflanze 14cm Topf - 45cm, deren Blätter an Pfauenfedern erinnern.
  • Maranta (Gebetspflanze, auch Pfeilwurz): Ähnlich wie die Calathea gehört die Maranta zu den Marantengewächsen und ist ebenfalls völlig unbedenklich. Ihre Blätter zeigen faszinierende Muster in verschiedenen Grüntönen, Rot und Rosa. Maranten sind relativ pflegeleicht und eignen sich hervorragend als Hängepflanzen. Unser Maranta Gebetspflanze 3er-Pack Kokedama | Hängende Zimmerpflanzen bietet eine einzigartige Möglichkeit, diese Schönheit in Ihr Zuhause zu integrieren.
  • Grünlilie (Chlorophytum comosum): Die Grünlilie ist ein absoluter Klassiker und aus gutem Grund so beliebt. Sie ist nicht nur extrem pflegeleicht und luftreinigend, sondern auch vollständig ungiftig für Katzen und Hunde. Ihre langen, überhängenden Blätter und die kleinen Ableger, die sie bildet, sind für Katzen ein spannendes Spielzeug – und Sie müssen sich keine Sorgen machen, wenn Ihre Katze daran knabbert.
  • Arekapalme (Dypsis lutescens): Diese elegante Palme bringt tropisches Flair in Ihr Zuhause und ist dabei absolut sicher für Ihre Haustiere. Sie benötigt viel Licht und eine hohe Luftfeuchtigkeit, belohnt Sie aber mit üppigem Grün.
  • Bergpalme (Chamaedorea elegans): Eine weitere haustierfreundliche Palme, die kleiner bleibt als die Arekapalme und sich daher auch für kleinere Wohnungen eignet. Sie ist robust und verträgt auch etwas weniger Licht.
  • Kentia-Palme (Howea forsteriana): Wenn es eine große, ruhige Zimmerpalme sein soll, ist die Kentia die erste Wahl – ungiftig für Katzen und Hunde, langsam wachsend und zufrieden mit hellem, indirektem Licht.
  • Frauenhaarfarn (Adiantum): Mit seinen zarten, filigranen Blättern ist der Frauenhaarfarn eine wunderschöne Ergänzung für jedes Zuhause. Er ist ungiftig und bevorzugt feuchte Umgebungen, wie zum Beispiel ein Badezimmer.
  • Bananenpflanze (Musa): Die Bananenpflanze ist eine exotische Schönheit, die in den letzten Jahren immer beliebter geworden ist. Sie ist ungiftig für Haustiere und bringt ein tropisches Gefühl in Ihr Zuhause. Achten Sie auf ausreichend Licht und Wasser.

Welche Pflanzen sind für Hunde unbedenklich?

Für Hunde unbedenkliche Pflanzen sind unter anderem die Kentia-Palme, die Schusterpalme, die Peperomia und die Bananenpflanze, die alle eine sichere Bereicherung für Ihr Zuhause darstellen.

Auch wenn Hunde seltener an Pflanzen knabbern als Katzen, ist es wichtig, auch für sie eine sichere Umgebung zu schaffen. Besonders Welpen oder junge Hunde erkunden aus Neugier einfach alles. Hier sind einige ungiftige Pflanzen, die Sie bedenkenlos in einem Haushalt mit Hunden aufstellen können:

  • Kentia-Palme (Howea forsteriana): Die Kentia-Palme gilt als die eleganteste Zimmerpalme überhaupt – und sie ist für Hunde wie Katzen unbedenklich. Sie wächst langsam, kommt mit mäßigem Licht zurecht und verzeiht auch einmal eine vergessene Gießkanne. Wer eine große, repräsentative Pflanze sucht und dabei auf Nummer sicher gehen möchte, ist hier richtig.
  • Schusterpalme (Aspidistra elatior): Diese Pflanze ist ein wahrer Überlebenskünstler und verträgt auch schattigere Standorte. Ihre langen, dunkelgrünen Blätter sind sehr dekorativ und absolut unbedenklich für Ihre Vierbeiner.
  • Peperomia (Peperomia spp.): Die Zwergpfeffer-Arten bleiben klein, speichern Wasser in ihren dicken Blättern und sind für Hunde und Katzen ungiftig. Es gibt sie in unzähligen Blattformen – von der gerippten Peperomia caperata bis zur melonenartig gezeichneten Peperomia argyreia. Ideal für Fensterbrett und Regal.
  • Weihnachtskaktus (Schlumbergera): Mit seinen leuchtenden Blüten in den Wintermonaten ist der Weihnachtskaktus eine wunderschöne Ergänzung für jedes Zuhause. Er ist ungiftig und relativ pflegeleicht.
  • Orchideen (Phalaenopsis): Die meisten Orchideenarten, insbesondere die beliebten Phalaenopsis, sind ungiftig für Hunde und Katzen. Ihre eleganten Blüten sind ein echter Hingucker in jedem Raum.
  • Olivenbaum (Olea europaea): Ein kleiner Olivenbaum im Topf bringt mediterranes Flair in Ihr Zuhause und ist dabei völlig unbedenklich für Ihre Haustiere. Er benötigt viel Licht und verträgt auch direkte Sonneneinstrahlung.

PlantGift Tipp: Pflanzen sicher aufstellen

„Ungiftig“ heißt nicht „unbegrenzt fressbar“: Größere Mengen Pflanzenmaterial können bei empfindlichen Tieren trotzdem zu Erbrechen oder Durchfall führen. Stellen Sie Pflanzen daher möglichst außer Reichweite auf – etwa auf hohen Regalen, in Blumenampeln oder in Räumen, zu denen Ihre Haustiere seltener Zugang haben. Junge Tiere sollten Sie in der Anfangszeit im Blick behalten.

Welche Pflanzen sind für beide Haustierarten sicher?

Pflanzen, die sowohl für Hunde als auch für Katzen sicher sind, umfassen die Calathea, Maranta, Grünlilie, Arekapalme, Bergpalme, Kentia-Palme, Frauenhaarfarn, Bananenpflanze, Schusterpalme, Peperomia, Weihnachtskaktus, Orchideen und den Olivenbaum.

Die gute Nachricht ist, dass viele der oben genannten Pflanzen sowohl für Katzen als auch für Hunde unbedenklich sind. Wenn Sie Ihr Zuhause mit beiden Tierarten teilen, können Sie trotzdem aus einer breiten Auswahl schöpfen. Hier eine kurze Zusammenfassung der sichersten Allrounder:

  • Calathea-Arten: Alle Sorten sind sicher und wunderschön.
  • Maranta-Arten: Ebenfalls sicher und ideal für Hängekörbe.
  • Grünlilie (Chlorophytum comosum): Der unkomplizierte Klassiker.
  • Arekapalme (Dypsis lutescens): Tropisch und sicher.
  • Bergpalme (Chamaedorea elegans): Kleinere, robuste Palme.
  • Kentia-Palme (Howea forsteriana): Elegant und schattenverträglich.
  • Frauenhaarfarn (Adiantum): Zart und elegant.
  • Bananenpflanze (Musa): Exotisch und großblättrig.
  • Schusterpalme (Aspidistra elatior): Anspruchslos und langlebig.
  • Peperomia (Peperomia spp.): Kompakt, dickblättrig, genügsam.
  • Weihnachtskaktus (Schlumbergera): Farbenfroher Winterblüher.
  • Orchideen (Phalaenopsis): Elegante Blütenpracht.
  • Olivenbaum (Olea europaea): Mediterranes Flair.

Diese Auswahl bietet Ihnen eine Fülle von Möglichkeiten, Ihr Zuhause sicher und stilvoll zu gestalten. Bei PlantGift finden Sie viele dieser haustierfreundlichen Zimmerpflanzen, die direkt von unseren Partner-Gärtnereien in Europa zu Ihnen nach Hause geliefert werden.

Welche gängigen Zimmerpflanzen sind giftig für Haustiere und sollten vermieden werden?

Gängige Zimmerpflanzen, die giftig für Haustiere sind und vermieden werden sollten, umfassen das Einblatt, den Bogenhanf, die Glücksfeder, den Geldbaum, die Perlenschnur, die Efeutute, das Fensterblatt, die Dieffenbachie und den Weihnachtsstern.

Es ist genauso wichtig zu wissen, welche Pflanzen man meiden sollte, wie zu wissen, welche sicher sind. Viele beliebte Zimmerpflanzen enthalten Substanzen, die für unsere Haustiere schädlich sein können – und einige davon werden im Handel bis heute als „unproblematisch“ verkauft. Hier ist eine Liste der häufigsten Übeltäter:

  • Einblatt (Spathiphyllum): Obwohl wunderschön und luftreinigend, enthält das Einblatt Kalziumoxalat-Kristalle, die bei Verzehr starke Reizungen im Maul, im Rachen und im Verdauungstrakt verursachen können.
  • Bogenhanf (Sansevieria, heute Dracaena trifasciata): Auch als Schwiegermutterzunge bekannt, ist der Bogenhanf sehr robust und beliebt. Er enthält jedoch Saponine, die bei Verzehr zu Übelkeit, Erbrechen und Durchfall führen können.
  • Glücksfeder (Zamioculcas zamiifolia): Die als ZZ-Pflanze bekannte Glücksfeder wird oft als anfängertaugliche Bürobegrünung empfohlen – für Haushalte mit Tieren ist sie es nicht. Alle Pflanzenteile enthalten Kalziumoxalat-Kristalle, die beim Kauen sofort Maul und Rachen reizen. Typische Anzeichen sind starkes Speicheln, Pfotenreiben an der Schnauze, Erbrechen und Schluckbeschwerden.
  • Geldbaum (Crassula ovata): Der auch Pfennig- oder Jadebaum genannte Dickblattgewächs-Klassiker steht bei der ASPCA für Hunde und Katzen auf der Giftliste. Der genaue Wirkstoff ist bis heute nicht abschließend geklärt; beobachtet werden Erbrechen, Antriebslosigkeit und Koordinationsstörungen. Als sichere Sukkulenten-Alternative bietet sich die Echeveria an.
  • Perlenschnur (Senecio rowleyanus): Die dekorative Erbsenpflanze hängt gern in Reichweite neugieriger Katzen – genau das macht sie gefährlich. Sie gilt für Hunde und Katzen als giftig und kann Erbrechen, Durchfall und Lethargie auslösen; der Pflanzensaft reizt außerdem die Haut. Für die Blumenampel greifen Sie besser zur Grünlilie oder zum Schwertfarn.
  • Efeutute (Epipremnum aureum): Diese beliebte Hängepflanze ist ebenfalls giftig und kann ähnliche Symptome wie das Einblatt verursachen.
  • Fensterblatt (Monstera deliciosa): Die ikonische Monstera mit ihren geschlitzten Blättern ist leider auch giftig und sollte außerhalb der Reichweite von Haustieren platziert werden.
  • Dieffenbachie (Dieffenbachia): Diese Pflanze ist besonders tückisch: Auch sie enthält Kalziumoxalat-Kristalle, die starke Schwellungen im Maul und im Rachen verursachen und im Extremfall sogar zu Atemnot führen können.
  • Weihnachtsstern (Euphorbia pulcherrima): Obwohl oft als hochgiftig verteufelt, sind die Symptome bei Verzehr meist mild (Magenverstimmung, Hautreizungen). Dennoch sollte er sicherheitshalber außer Reichweite bleiben.
  • Aloe Vera (Aloe barbadensis Mill.): Obwohl für Menschen heilsam, ist Aloe Vera für Hunde und Katzen giftig. Die enthaltenen Saponine und Anthrachinone können Erbrechen, Durchfall und Lethargie verursachen.
  • Alpenveilchen (Cyclamen): Vor allem die Knolle ist stark giftig und kann schwere Magen-Darm-Probleme verursachen.
  • Lilien und Taglilien (Lilium spp., Hemerocallis spp.): Für Katzen sind Lilien der gefährlichste Fall überhaupt. Schon der Kontakt mit Pollen oder ein Schluck Wasser aus der Blumenvase kann ein akutes Nierenversagen auslösen, das ohne sofortige Behandlung tödlich endet. Lilien in jeder Form – auch als Schnittblume im Strauß – gehören deshalb nicht in einen Katzenhaushalt.

Wenn Sie eine dieser Pflanzen besitzen und sich Sorgen um Ihre Haustiere machen, ist es am besten, sie zu entfernen oder an einem absolut unerreichbaren Ort zu platzieren. Im Zweifelsfall ist es immer besser, auf Nummer sicher zu gehen.

Wussten Sie schon?

Die meisten Pflanzenvergiftungen bei Haustieren verlaufen nicht tödlich, sind für das Tier aber sehr unangenehm und schnell teuer. Entscheidend sind eine rasche Bestimmung der Pflanze und schnelle tierärztliche Hilfe. Speichern Sie die Notfallnummer Ihrer Tierarztpraxis am besten gleich im Telefon.

Wie kann ich meine Haustiere davon abhalten, an Pflanzen zu knabbern?

Um Haustiere vom Knabbern an Pflanzen abzuhalten, stellen Sie die Pflanzen außer Reichweite, sprühen Bitterstoffe auf die Blätter, sorgen für ausreichend Beschäftigung und bieten Katzen zusätzlich Katzengras als sichere Knabber-Alternative an.

Selbst bei ungiftigen Pflanzen möchten Sie vermutlich nicht, dass Ihre Tiere ständig daran knabbern – der Pflanze bekommt es ohnehin nicht. Diese Strategien haben sich bewährt:

  1. Pflanzen außer Reichweite stellen: Das ist die wirksamste Methode. Nutzen Sie Blumenampeln, hohe Wandregale oder geschlossene Pflanzvitrinen. Ein Kokedama Hängepflanzen-Set ist dafür eine besonders stilvolle Lösung.
  2. Bitterstoffe verwenden: Im Handel gibt es Sprays mit bitterem Geschmack, die für Tiere unbedenklich sind. Ein leichter Sprühstoß auf die Blätter wirkt oft abschreckend. Testen Sie das Mittel zuerst an einem einzelnen Blatt.
  3. Für Beschäftigung sorgen: Häufig knabbern Tiere aus Langeweile. Genügend Spielzeug, ein Kratzbaum und gemeinsame Spielzeiten lenken die Aufmerksamkeit zuverlässig von der Fensterbank weg.
  4. Katzengras anbieten: Für Katzen ist Katzengras die beste sichere Alternative zur Zimmerpflanze. Es unterstützt sie beim Hervorwürgen verschluckter Haare und wird meist bereitwillig angenommen.
  5. Pflanzen mit harten oder ledrigen Blättern wählen: Manche ungiftigen Pflanzen sind für Tiere schlicht unangenehm zu kauen – die derben Wedel der Schusterpalme etwa. Das wirkt oft besser als jedes Spray.
  6. Zitrusduft nutzen: Viele Tiere mögen den Geruch von Zitrusfrüchten nicht. Ein paar Zitronen- oder Orangenschalen auf der Erde im Blumentopf halten sie häufig auf Abstand.
  7. Immer frisches Wasser bereitstellen: Manchmal knabbern Tiere an Pflanzen, weil sie schlicht durstig sind. Achten Sie darauf, dass der Napf nie leer ist.

Welche pflegeleichten und haustierfreundlichen Pflanzen gibt es?

Pflegeleichte und haustierfreundliche Pflanzen sind unter anderem die Grünlilie, die Peperomia, die Schusterpalme und die Kentia-Palme, die alle robust und sicher für Haustiere sind.

Sie möchten nicht nur sichere, sondern auch unkomplizierte Pflanzen? Kein Problem! Viele haustierfreundliche Zimmerpflanzen sind gleichzeitig sehr pflegeleicht und verzeihen auch einmal einen Pflegefehler. Perfekt für vielbeschäftigte Tierhalterinnen und Tierhalter oder für Pflanzenanfänger:

  • Grünlilie (Chlorophytum comosum): Wie bereits erwähnt, ist die Grünlilie kaum kleinzukriegen. Sie kommt mit ganz unterschiedlichen Lichtverhältnissen zurecht und verzeiht sowohl zu viel als auch zu wenig Wasser.
  • Peperomia (Peperomia spp.): Die kleinen Zwergpfeffer speichern Wasser in ihren fleischigen Blättern und brauchen deshalb nur selten Zuwendung. Sie bleiben kompakt und passen damit auch auf ein schmales Fensterbrett.
  • Schusterpalme (Aspidistra elatior): Diese Pflanze ist extrem anspruchslos und verträgt sowohl schlechte Lichtverhältnisse als auch unregelmäßiges Gießen.
  • Kentia-Palme (Howea forsteriana): Groß, elegant und erstaunlich unkompliziert. Sie wächst langsam, muss selten umgetopft werden und kommt mit dem gedämpften Licht in Zimmermitte gut zurecht.
  • Calathea (Korbmarante): Calatheas bevorzugen zwar eine höhere Luftfeuchtigkeit, sind ansonsten aber relativ pflegeleicht, solange sie nicht in der direkten Sonne stehen.
  • Echeveria: Wenn es unbedingt eine Sukkulente sein soll, ist die Echeveria die sichere Wahl: Sie gilt als ungiftig, kommt wochenlang ohne Wasser aus und braucht nur einen hellen Platz.

Für alle, die es besonders unkompliziert mögen, bieten wir das Pflegeleichtes Zimmerpflanzen-Set - 4 einfach zu pflegende Zimmerpflanzen an. Und wer gerne kleine Pflanzen selbst großzieht, findet im Mini Baby Pflanzen 6er-Pack - Gemischte Sorten 6cm Topf Überraschungsbox einen günstigen Einstieg in eine vielfältige Sammlung. Ein Hinweis dazu: Bei gemischten Sets und Überraschungsboxen wechselt die Zusammenstellung saisonal. Prüfen Sie die enthaltenen Arten deshalb kurz anhand der Produktbeschreibung, bevor die Pflanzen in einen Haushalt mit Hund oder Katze einziehen.

Pflanze (Deutscher Name) Wissenschaftlicher Name Ungiftig für Katzen Ungiftig für Hunde Pflegeleichtigkeit Besonderheiten
Calathea (Gebetspflanze) Calathea spp. Mittel Bewegt Blätter, hohe Luftfeuchtigkeit
Maranta (Pfeilwurz) Maranta leuconeura Mittel Bewegt Blätter, Hängepflanze
Grünlilie Chlorophytum comosum Sehr hoch Luftreinigend, bildet Ableger
Peperomia Peperomia spp. Sehr hoch Kompakt, wenig Wasser
Arekapalme Dypsis lutescens Mittel Tropisches Flair, viel Licht
Bergpalme Chamaedorea elegans Hoch Kompakt, toleriert Schatten
Schusterpalme Aspidistra elatior Sehr hoch Sehr anspruchslos, schattentolerant
Kentia-Palme Howea forsteriana Hoch Elegant, schattenverträglich
Bananenpflanze Musa spp. Mittel Exotisch, große Blätter
Einblatt Spathiphyllum spp. Mittel Giftig: Kalziumoxalat-Kristalle
Bogenhanf Dracaena trifasciata (Sansevieria) Hoch Giftig: Saponine
Glücksfeder (ZZ-Pflanze) Zamioculcas zamiifolia Sehr hoch Giftig: Kalziumoxalat-Kristalle
Geldbaum Crassula ovata Hoch Giftig für Hunde und Katzen
Perlenschnur Senecio rowleyanus Hoch Giftig für Hunde und Katzen
Efeutute Epipremnum aureum Hoch Giftig: Kalziumoxalat-Kristalle

Wo finde ich weitere Informationen zu giftigen Pflanzen?

Weitere Informationen zu giftigen Pflanzen finden Sie in der Giftpflanzen-Datenbank der ASPCA, in Ihrer Tierarztpraxis, auf den Webseiten von Tierschutzorganisationen wie PETA oder dem Deutschen Tierschutzbund sowie in spezialisierten Büchern.

Die Liste der giftigen Pflanzen ist lang und lässt sich in einem einzelnen Artikel nicht vollständig abbilden. Wenn Sie unsicher sind oder eine bestimmte Pflanze prüfen möchten, helfen diese Quellen weiter:

  • Giftpflanzen-Datenbanken: Die frei zugängliche Liste der ASPCA (Toxic and Non-Toxic Plants) ist die international meistgenutzte Referenz und lässt sich nach botanischem Namen durchsuchen. Genau auf ihr beruhen auch die Angaben in diesem Ratgeber.
  • Tierärztliche Beratung: Ihre Tierarztpraxis ist bei Vergiftungsverdacht die erste Anlaufstelle und gibt Ihnen auch vorbeugend Auskunft.
  • Tierschutzorganisationen: Viele Vereine und Verbände (etwa PETA oder der Deutsche Tierschutzbund) veröffentlichen umfangreiche Listen mit giftigen und ungiftigen Pflanzen.
  • Fachbücher: Im Buchhandel finden Sie Titel zum Thema „Giftpflanzen für Haustiere“, die oft sehr detaillierte Beschreibungen und Fotos zur Bestimmung enthalten.

Es ist ratsam, sich vor dem Kauf einer neuen Pflanze immer zu informieren, besonders wenn Sie Haustiere haben. So können Sie sicherstellen, dass Ihr Zuhause eine sichere und grüne Oase für alle bleibt.

Fazit: Ein grünes Zuhause für alle – sicher und stilvoll

Ein grünes Zuhause mit Pflanzen und Haustieren ist absolut möglich, wenn man die richtigen Pflanzen auswählt und einige Vorsichtsmaßnahmen trifft.

Üppiges Grün und die Gesellschaft unserer Haustiere schließen sich nicht aus. Mit der richtigen Auswahl an haustierfreundlichen Zimmerpflanzen schaffen Sie ein Zuhause, in dem sich Mensch und Tier gleichermaßen wohlfühlen. Ob Sie nun eine pflegeleichte Grünlilie, eine exotische Calathea oder eine stattliche Kentia-Palme suchen – bei PlantGift finden Sie eine vielfältige Auswahl an ungiftigen Pflanzen für Katzen und Pflanzen für Hunde, die direkt von unseren europäischen Partner-Gärtnereien zu Ihnen nach Hause geliefert werden.

Denken Sie daran: Sicherheit geht vor. Prüfen Sie die Giftigkeit einer Pflanze immer anhand ihres botanischen Namens, stellen Sie sie im Zweifel außer Reichweite und bieten Sie Ihren Haustieren sichere Alternativen zum Knabbern an. So steht einem harmonischen Zusammenleben nichts mehr im Wege.

Wir bei PlantGift möchten Ihnen nicht nur schöne, sondern vor allem sichere Pflanzen ins Haus bringen. Entdecken Sie unser Sortiment und lassen Sie sich inspirieren!

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Häufig gestellte Fragen

Welche Zimmerpflanzen sind sicher für Katzen und Hunde?
Es gibt viele schöne Zimmerpflanzen, die für Haustiere unbedenklich sind. Zu den beliebtesten sicheren Arten zählen die Grünlilie (Chlorophytum comosum), die Arekapalme, die Kentia-Palme sowie Korbmarante (Calathea) und Gebetspflanze (Maranta). Sie bringen Grün in Ihr Zuhause, ohne ein Risiko für Ihre pelzigen Mitbewohner darzustellen. Nicht geeignet sind dagegen Glücksfeder und Bogenhanf: Beide gelten für Hunde und Katzen als giftig.
Sind Sukkulenten giftig für Haustiere?
Das lässt sich nicht pauschal beantworten, es kommt auf die Art an. Als ungiftig gelten der Weihnachtskaktus (Schlumbergera) und die Echeveria. Giftig für Hunde und Katzen sind dagegen der Geldbaum (Crassula ovata), die Perlenschnur (Senecio rowleyanus) und Aloe Vera. Prüfen Sie deshalb immer den botanischen Namen, bevor eine Sukkulente in Reichweite Ihrer Tiere einzieht.
Kann meine Katze an einer Grünlilie knabbern?
Ja, an einer Grünlilie darf Ihre Katze bedenkenlos knabbern. Sie ist eine der bekanntesten und sichersten Zimmerpflanzen für Katzen und Hunde und verbessert nebenbei das Raumklima. Größere Mengen Pflanzenmaterial können allerdings – wie bei jeder Pflanze – zu Erbrechen führen. Stellen Sie die Grünlilie deshalb am besten etwas erhöht auf.
Sind Orchideen giftig für Hunde?
Nein, Orchideen sind für Hunde grundsätzlich ungiftig. Die gängigen Arten, allen voran die Phalaenopsis, stellen keine Gefahr dar, wenn Ihr Hund daran knabbert. Sie können diese eleganten Blüten also bedenkenlos in Ihrem Zuhause aufstellen.
Sind Glücksfeder und Geldbaum haustierfreundlich?
Nein, beide sind es nicht. Die Glücksfeder (Zamioculcas zamiifolia) enthält Kalziumoxalat-Kristalle, die Maul und Rachen reizen und starkes Speicheln, Erbrechen sowie Schluckbeschwerden auslösen können. Auch der Geldbaum (Crassula ovata) steht auf der Giftpflanzenliste der ASPCA für Hunde und Katzen. Beide gehören deshalb nicht in einen Haushalt mit Tieren. Greifen Sie stattdessen zur Kentia-Palme, zur Schusterpalme oder zur Peperomia, die genauso robust und dabei ungiftig sind.
Welche Pflanzen sollte ich unbedingt vermeiden, wenn ich Haustiere habe?
Halten Sie vor allem Lilien und Taglilien aus dem Haus fern: Sie können bei Katzen ein akutes Nierenversagen auslösen. Ebenfalls ungeeignet sind Philodendron, Dieffenbachie, Efeutute, Einblatt, Fensterblatt, Bogenhanf, Glücksfeder, Geldbaum und Weihnachtsstern. Alle diese Pflanzen können bei Verzehr gesundheitliche Probleme bei Hunden und Katzen verursachen.
Wie erkenne ich, ob eine Pflanze giftig ist?
Am zuverlässigsten geht das über den botanischen Namen: Schlagen Sie ihn in einer seriösen Giftpflanzen-Datenbank nach, etwa in der Liste der ASPCA. Auch Tierärztinnen und Tierärzte sowie Tierschutzorganisationen führen entsprechende Übersichten. Verlassen Sie sich nicht auf den Handelsnamen auf dem Etikett – er ist oft ungenau. Im Zweifel gilt: lieber auf die Pflanze verzichten oder sie außer Reichweite stellen.
Was tun, wenn mein Haustier eine giftige Pflanze gefressen hat?
Kontaktieren Sie sofort Ihre Tierarztpraxis oder den tierärztlichen Notdienst. Nehmen Sie nach Möglichkeit ein Stück der Pflanze mit oder fotografieren Sie sie, das erleichtert die Bestimmung erheblich. Warten Sie nicht ab, denn bei Vergiftungen zählt jede Stunde.
Gibt es ungiftige Hängepflanzen für Katzenhaushalte?
Ja, gleich mehrere. Die Grünlilie ist der Klassiker und macht in der Blumenampel besonders viel her. Auch die Gebetspflanze (Maranta), die Korbmarante (Calathea) und der Schwertfarn (Nephrolepis) lassen sich bedenkenlos aufhängen. Von der Perlenschnur und der Efeutute sollten Sie dagegen absehen: Beide sind für Hunde und Katzen giftig.

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