Luftreinigende Zimmerpflanzen — NASA Clean Air Study Sieger für deutsche Haushalte 2026
Willkommen bei PlantGift, Ihrem Versandhandel für Premium-Zimmerpflanzen in Deutschland und 24 weiteren EU-Ländern. Kaum eine Pflanzenliste wird so oft zitiert wie die der NASA Clean Air Study von 1989 — und kaum eine wird so oft falsch wiedergegeben. In diesem Leitfaden lesen Sie beides: welche luftreinigenden Zimmerpflanzen die NASA damals getestet hat, und was die Studie für Ihr Wohnzimmer tatsächlich bedeutet. So viel vorweg: Die Pflanzen auf dieser Liste sind großartige Zimmerpflanzen — robust, schön und pflegeleicht. Als Ersatz für ein geöffnetes Fenster taugen sie allerdings nicht.
Warum ist saubere Raumluft so wichtig und welche Rolle spielen luftreinigende Zimmerpflanzen dabei?
Wir verbringen einen Großteil unseres Tages in geschlossenen Räumen, deshalb lohnt sich ein Blick auf die Raumluft. Zimmerpflanzen nehmen über Blätter und Wurzelbereich tatsächlich flüchtige organische Verbindungen auf — im Labor messbar, in der Wohnung jedoch in sehr kleinem Maßstab. Den größten Unterschied macht nach wie vor der Luftaustausch, also Lüften.
In modernen Wohnungen und Büros sammeln sich flüchtige organische Verbindungen (VOC) an, die aus Möbeln, Teppichen, Farben, Reinigungsmitteln und Druckern ausgasen. Die NASA Clean Air Study aus dem Jahr 1989 griff genau dieses Thema auf: Die Forscher um B. C. Wolverton suchten nach Wegen, die Luft in vollständig geschlossenen Raumstationen zu reinigen, und testeten dafür 19 Zimmerpflanzen in kleinen, versiegelten Kammern.
Das Ergebnis: Unter diesen Laborbedingungen bauten die Pflanzen — genauer gesagt die Pflanzen zusammen mit den Mikroorganismen im Wurzelbereich — Formaldehyd, Benzol und Trichlorethylen messbar ab. Genau hier liegt aber auch die Einschränkung, die in den meisten Ratgebern fehlt: Eine versiegelte Kammer von wenigen hundert Litern hat praktisch keinen Luftaustausch. Ein deutsches Wohnzimmer tauscht seine Luft dagegen mehrmals pro Stunde aus, durch Fugen, Fenster und Lüftung. Was in der Kammer ein starker Effekt ist, verschwindet im Wohnzimmer im Rauschen.
Welche Zimmerpflanzen wurden von der NASA als besonders luftreinigend eingestuft?
Die NASA Clean Air Study nennt eine Reihe von Zimmerpflanzen, die im Kammertest besonders viel Formaldehyd, Benzol oder Trichlorethylen abgebaut haben. Zu den Spitzenreitern gehören der Bogenhanf, das Einblatt und die Efeutute.
Diese Arten sind auch unabhängig von der Studie hervorragende Zimmerpflanzen: anspruchslos, langlebig und dekorativ. Hier sind die bekanntesten Namen aus der Liste, die wir Ihnen für Ihr Zuhause ans Herz legen:
- Bogenhanf (Sansevieria trifasciata): Ein unschlagbarer Klassiker, der Formaldehyd, Benzol, Trichlorethylen und Xylol filtert. Er ist extrem pflegeleicht und verzeiht auch mal eine vergessene Gießkanne.
- Einblatt (Spathiphyllum): Bekannt für seine eleganten weißen Blüten und seine Fähigkeit, alle fünf der von der NASA untersuchten Schadstoffe (Formaldehyd, Benzol, Trichlorethylen, Xylol, Ammoniak) zu neutralisieren.
- Efeutute (Epipremnum aureum): Eine vielseitige Hängepflanze, die Formaldehyd, Benzol und Xylol effektiv abbaut. Sie ist robust und wächst auch an weniger hellen Standorten gut.
- Grünlilie (Chlorophytum comosum): Ein weiterer pflegeleichter Champion, der Formaldehyd und Xylol aus der Luft filtert. Ideal für Anfänger und Haustierbesitzer.
- Drachenbaum (Dracaena): Arten wie Dracaena fragrans und Dracaena marginata schnitten beim Abbau von Benzol, Formaldehyd, Trichlorethylen und Xylol besonders gut ab.
- Chrysantheme (Chrysanthemum morifolium): Im Test einer der stärksten Filter für Benzol, Formaldehyd, Trichlorethylen und Ammoniak — allerdings eine kurzlebige Saisonpflanze und für Hunde und Katzen giftig.
Der Vollständigkeit halber: Von diesen sechs Arten sind fünf für Haustiere problematisch. Nur die Grünlilie ist unbedenklich. Mehr dazu weiter unten im Abschnitt zu Haustieren.
PlantGift Tipp: Erst lüften, dann begrünen
Wenn es Ihnen wirklich um die Luftqualität geht, ist zweimal täglich fünf Minuten Stoßlüften wirksamer als jede Pflanzensammlung — und bei frisch renovierten Räumen oder neuen Möbeln der einzige Hebel, der schnell etwas bewirkt. Stellen Sie Ihre Pflanzen trotzdem dorthin, wo Sie sich am längsten aufhalten: Der nachweisbare Gewinn liegt weniger in der Chemie der Luft als darin, dass Grün im Blickfeld nachweislich als angenehm und entspannend empfunden wird.
Welche dieser luftreinigenden Pflanzen sind besonders pflegeleicht und somit ideal für Anfänger oder Vielbeschäftigte?
Für Anfänger und Menschen mit wenig Zeit sind der Bogenhanf, das Einblatt und die Efeutute besonders empfehlenswert: Sie sind anspruchslos, verzeihen Pflegefehler und sehen auch dann noch gut aus, wenn das Gießen einmal ausfällt.
Nicht jeder hat den sprichwörtlichen grünen Daumen oder die Zeit, sich intensiv um Pflanzen zu kümmern. Zum Glück sind ausgerechnet viele luftreinigende Zimmerpflanzen ausgesprochen genügsam. Hier sind unsere Empfehlungen für Einsteiger:
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Bogenhanf (Sansevieria 'Laurentii'):
Der Bogenhanf ist der Inbegriff der pflegeleichten Zimmerpflanze. Er braucht sehr wenig Wasser, verträgt fast jeden Standort von hell bis schattig und ist ausgesprochen robust — vergessenes Gießen nimmt er Ihnen nicht übel. Oft liest man, er produziere „nachts Sauerstoff“: Richtig daran ist, dass er als CAM-Pflanze Kohlendioxid überwiegend nachts aufnimmt. Die Mengen sind allerdings zu klein, um die Luft in einem Schlafzimmer messbar zu verändern. Für Haushalte mit Hund oder Katze ist er außerdem nicht geeignet, da er giftig ist.
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Einblatt (Spathiphyllum 'Sweet Silvana' Blanco):
Das Einblatt zeigt sehr deutlich, wenn es Durst hat: Die Blätter lassen die Köpfe hängen und richten sich nach dem Gießen innerhalb weniger Stunden wieder auf. Es bevorzugt einen halbschattigen Standort und gleichmäßig leicht feuchte Erde. Die eleganten weißen Hochblätter sind ein schöner Nebeneffekt — beachten Sie aber, dass Spathiphyllum für Hunde und Katzen giftig ist.
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Efeutute (Scindapsus Pothos):
Die Efeutute ist ausgesprochen anpassungsfähig und macht sowohl hängend als auch kletternd eine gute Figur. Sie verträgt weniger helle Standorte und muss nur mäßig gegossen werden. Perfekt für hohe Regale oder Blumenampeln — dort hängt sie zugleich außerhalb der Reichweite neugieriger Haustiere, für die sie giftig ist.
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Glücksfeder (Zamioculcas zamiifolia):
Die Glücksfeder ist nahezu unverwüstlich. Sie kommt mit sehr wenig Wasser aus und wächst auch an dunklen Standorten weiter. Ideal für Büros und Flure, an denen andere Pflanzen schnell aufgeben. Auch sie ist für Hunde und Katzen giftig und gehört deshalb außer Reichweite.
Für alle, die den Einstieg in die Welt der Zimmerpflanzen wagen möchten, bieten wir außerdem ein pflegeleichtes Zimmerpflanzen-Set an, das gleich mehrere robuste Arten zusammenfasst.
Wie viele luftreinigende Zimmerpflanzen benötige ich, um eine spürbare Verbesserung der Raumluft zu erzielen?
Ehrliche Antwort: mehr, als in eine Wohnung passen. Um allein mit Pflanzen so viel Schadstoff aus der Luft zu holen wie durch normales Lüften, bräuchte ein durchschnittliches Zimmer je nach Rechnung mehrere Dutzend bis mehrere hundert Pflanzen. Zwei bis fünf schöne Exemplare pro Raum sind trotzdem eine gute Zahl — nur eben aus anderen Gründen.
Die bekannte Faustregel „eine Pflanze pro neun Quadratmeter“ steht so gar nicht in der NASA-Studie. Sie stammt aus einem späteren populärwissenschaftlichen Buch des Studienleiters und wurde seither millionenfach weitergereicht. Die Studie selbst hat einzelne Pflanzen in versiegelten Kammern von wenigen hundert Litern gemessen — eine Situation, die mit einem bewohnten Raum wenig zu tun hat.
2019 haben die Ingenieure Bryan Cummings und Michael Waring die Daten aller vorliegenden Kammerstudien in eine für Gebäude übliche Kenngröße umgerechnet (die sogenannte saubere Luftlieferrate, CADR). Ergebnis: Der Beitrag einer Zimmerpflanze liegt um Größenordnungen unter dem, was der ganz normale Luftaustausch eines Gebäudes ohnehin leistet. Um damit gleichzuziehen, wären je nach Raum und Lüftungsrate zehn bis über hundert Pflanzen pro Quadratmeter Bodenfläche nötig.
Was heißt das praktisch? Kaufen Sie Zimmerpflanzen, weil sie schön sind, weil sie einen Raum wohnlich machen und weil die Beschäftigung mit ihnen guttut. Wenn es Ihnen konkret um Schadstoffe geht — etwa nach einer Renovierung oder bei neuen Möbeln —, helfen konsequentes Stoßlüften und, wenn nötig, ein Luftreiniger mit Aktivkohlefilter. Beides schließt sich nicht aus: Ein gut belüftetes, grünes Zimmer ist die beste Kombination.
Für die Aufstellung gilt trotzdem: Verteilen Sie die Pflanzen im Raum statt alle in eine Ecke, und richten Sie sich beim Standort nach dem Licht, nicht nach der Luft. Eine große Monstera am hellen Fenster wächst kräftiger als dieselbe Pflanze in der dunklen Zimmermitte — und eine kräftige Pflanze ist die, die Ihnen am längsten Freude macht.
Sind alle luftreinigenden Zimmerpflanzen auch für Haustiere unbedenklich?
Nein — und das ist der wichtigste Vorbehalt dieses Artikels. Die meisten Klassiker der NASA-Liste sind für Hunde und Katzen giftig. Wenn Tiere im Haushalt leben, wählen Sie Ihre Pflanzen deshalb zuerst nach der Verträglichkeit aus und erst danach nach der Luftreinigung.
Als Tierliebhaber ist es uns bei PlantGift wichtig, dass Sie und Ihre Vierbeiner sicher zusammenleben. Die folgenden Einteilungen richten sich nach der Giftpflanzenliste der ASPCA, dem international meistgenutzten Nachschlagewerk für Hunde und Katzen. „Giftig“ heißt dabei meist: Erbrechen, Speicheln, Reizungen im Maul und Magen-Darm-Beschwerden nach dem Fressen von Pflanzenteilen — selten, aber möglich sind auch schwerere Verläufe.
Pflanzen, die als sicher für Haustiere gelten (Beispiele):
- Grünlilie (Chlorophytum comosum)
- Gebetspflanze (Maranta leuconeura) und Korbmarante (Calathea)
- Schwertfarn (Nephrolepis exaltata)
- Areca-Palme (Dypsis lutescens) und Kentia-Palme (Howea forsteriana)
- Bergpalme (Chamaedorea elegans)
- Peperomia und Ufopflanze (Pilea peperomioides)
Pflanzen, die als giftig für Haustiere gelten (Beispiele):
- Einblatt (Spathiphyllum)
- Efeutute (Epipremnum aureum)
- Bogenhanf (Sansevieria) – enthält Saponine
- Glücksfeder (Zamioculcas zamiifolia) – enthält Calciumoxalat-Kristalle
- Geldbaum bzw. Jadebaum (Crassula ovata) – giftig für Hunde und Katzen
- Perlenschnur (Senecio rowleyanus)
- Monstera (Fensterblatt) und Philodendron
- Drachenbaum (Dracaena)
- Aloe vera (für Menschen nutzbar, für Tiere giftig)
- Lilien und Taglilien – für Katzen besonders gefährlich, sie können akutes Nierenversagen auslösen
Hier hält sich ein hartnäckiger Irrtum: Der Geldbaum (Crassula ovata) wird online oft als haustiersicher geführt. Das stimmt nicht — er steht bei der ASPCA für Hunde und Katzen als giftig gelistet. Dasselbe gilt für Bogenhanf, Glücksfeder und Perlenschnur, also ausgerechnet für die drei Pflanzen, die in Ratgebern am häufigsten als „unkompliziert und ungefährlich“ empfohlen werden.
Wenn Sie giftige Arten besitzen, stellen Sie sie außer Reichweite Ihrer Tiere — etwa in Blumenampeln oder auf hohe Regale. Im Zweifel greifen Sie lieber zu einer haustierfreundlichen Alternative. Falls Ihr Tier doch an einer Pflanze gefressen hat, rufen Sie Ihre Tierarztpraxis an und halten Sie den Pflanzennamen bereit. Eine passende Auswahl finden Sie in unserer Kategorie haustierfreundliche Zimmerpflanzen.
Wussten Sie schon?
Die NASA Clean Air Study entstand für einen sehr speziellen Zweck: die Luft in geplanten, vollständig geschlossenen Raumstationen zu reinigen, in denen es kein Fenster zum Öffnen gibt. Genau darin liegt der Grund, warum sich ihre Ergebnisse nicht eins zu eins auf eine Wohnung übertragen lassen — und warum ihre Pflanzenliste trotzdem eine ausgezeichnete Einkaufsliste für robuste, schöne Zimmerpflanzen geblieben ist.
Welche Rolle spielen Lichtverhältnisse und Gießen bei der Pflege luftreinigender Pflanzen?
Licht und Wasser entscheiden darüber, ob eine Zimmerpflanze jahrelang gedeiht oder nach ein paar Monaten aufgibt. Die meisten Arten dieser Liste möchten hell, aber nicht sonnig stehen und lieber etwas zu trocken als zu nass.
Auch die robustesten luftreinigenden Zimmerpflanzen brauchen eine gewisse Grundpflege, um dauerhaft gut auszusehen. Hier sind die wichtigsten Punkte:
- Licht: Die meisten Zimmerpflanzen dieser Liste möchten hell stehen, aber ohne pralle Mittagssonne. Ost- und Westfenster sind meist ideal. Am Nordfenster kommen schattenverträgliche Arten wie Einblatt, Glücksfeder und Bogenhanf gut zurecht. Am Südfenster stellen Sie die Pflanze besser einen bis zwei Meter ins Zimmer hinein oder schützen sie mit einem leichten Vorhang.
- Gießen: Hier passieren die meisten Fehler — Zimmerpflanzen sterben häufiger an zu viel als an zu wenig Wasser. Lassen Sie die oberste Erdschicht antrocknen, bevor Sie erneut gießen, und prüfen Sie mit dem Finger zwei bis drei Zentimeter tief. Im Winter, wenn die Pflanzen kaum wachsen, gießen Sie deutlich sparsamer. Überschüssiges Wasser muss immer ablaufen können: Staunässe führt zu Wurzelfäule, und die ist die häufigste Todesursache in deutschen Wohnzimmern.
- Luftfeuchtigkeit: Tropische Arten wie Monstera und Einblatt mögen es feuchter, als deutsche Heizungsluft im Winter hergibt — dort sinkt die relative Luftfeuchte oft unter 35 Prozent. Ein Untersetzer mit Blähton und Wasser, eine Gruppierung mehrerer Pflanzen oder ein Standort im Bad helfen zuverlässiger als gelegentliches Besprühen.
- Temperatur: Normale Raumtemperaturen zwischen 18 °C und 24 °C sind für fast alle geeignet. Vermeiden Sie Zugluft und den Platz direkt über dem Heizkörper; kalte Zugluft am gekippten Fenster im Winter mögen tropische Arten überhaupt nicht.
- Düngen: Von März bis September alle zwei bis vier Wochen ein handelsüblicher Flüssigdünger nach Packungsanweisung. Von Oktober bis Februar pausieren Sie das Düngen.
- Umtopfen: Wenn Wurzeln aus den Abzugslöchern wachsen oder die Pflanze trotz guter Pflege stagniert, ist ein größerer Topf fällig — meist alle ein bis zwei Jahre, am besten im Frühjahr. Wählen Sie den neuen Topf nur zwei bis vier Zentimeter größer im Durchmesser.
- Blätter abstauben: Ein feuchtes Tuch alle paar Wochen wirkt Wunder. Staub auf den Blättern verringert die Lichtausbeute spürbar — und großblättrige Arten wie Monstera oder Drachenbaum setzen besonders viel davon an.
Vergleichstabelle: Bekannte Arten aus der NASA Clean Air Study & ihre Pflegeanforderungen
| Pflanze (Deutscher Name) | Wissenschaftlicher Name | Im NASA-Kammertest abgebaute Stoffe | Lichtbedarf | Wasserbedarf | Haustierfreundlich? |
|---|---|---|---|---|---|
| Bogenhanf | Sansevieria trifasciata | Formaldehyd, Benzol, Trichlorethylen | Hell bis Schatten | Sehr gering (Erde austrocknen lassen) | Nein (giftig – Saponine) |
| Einblatt | Spathiphyllum | Formaldehyd, Benzol, Trichlorethylen, Ammoniak, Xylol | Halbschatten bis Schatten | Mäßig (Erde feucht halten, aber nicht nass) | Nein (giftig) |
| Efeutute | Epipremnum aureum | Formaldehyd, Benzol, Xylol | Hell bis Halbschatten | Mäßig (Erde antrocknen lassen) | Nein (giftig) |
| Grünlilie | Chlorophytum comosum | Formaldehyd, Xylol | Hell bis Halbschatten | Mäßig (Erde leicht feucht halten) | Ja |
| Glücksfeder | Zamioculcas zamiifolia | Benzol, Toluol, Xylol | Hell bis Schatten | Sehr gering (Erde komplett austrocknen lassen) | Nein (giftig) |
| Fensterblatt | Monstera deliciosa | Formaldehyd, Benzol | Hell, indirekt | Mäßig (Erde antrocknen lassen) | Nein (giftig) |
Die Spalte „Im NASA-Kammertest abgebaute Stoffe“ gibt wieder, welche Substanzen in den versiegelten Testkammern nachweislich abgebaut wurden. Sie ist keine Aussage darüber, wie viel eine einzelne Pflanze in einem belüfteten Zimmer bewirkt — das ist, wie oben beschrieben, sehr wenig. Die Angaben zur Verträglichkeit für Haustiere folgen der ASPCA-Liste für Hunde und Katzen.
Kann ich verschiedene luftreinigende Pflanzen kombinieren, um die Wirkung zu verstärken und optische Akzente zu setzen?
Ja — kombinieren Sie ruhig. Der wichtigste Gewinn liegt allerdings in der Optik: Unterschiedliche Wuchsformen, Blattstrukturen und Grüntöne machen aus einzelnen Töpfen eine Gruppe, die im Raum wirkt.
Praktisch hat das Zusammenstellen noch einen zweiten Vorteil: Pflanzen, die dicht beieinanderstehen, halten die Luftfeuchtigkeit in ihrer unmittelbaren Umgebung etwas höher — ein spürbarer Unterschied für tropische Arten in einer beheizten Winterwohnung. Achten Sie beim Gruppieren nur darauf, Arten mit ähnlichem Licht- und Wasserbedarf zusammenzustellen, sonst gießen Sie am Ende die eine zu viel und die andere zu wenig.
Ideen für Kombinationen:
- Höhenstaffelung: Stellen Sie eine hohe Pflanze wie einen Drachenbaum oder eine Monstera nach hinten, davor ein mittelhohes Einblatt, und ergänzen Sie die Gruppe mit einer Hängepflanze wie der Efeutute auf einem Regal darüber.
- Textur- und Farbkontraste: Kombinieren Sie die glänzenden, dunkelgrünen Blätter des Einblatts mit den steif aufrechten, gestreiften Blättern des Bogenhanfs und den herzförmigen, panaschierten Blättern der Efeutute. Das gibt der Gruppe Tiefe, ohne unruhig zu wirken.
- Themenecken: Eine „Dschungelecke“ aus großer Monstera, Farnen und Glücksfeder wirkt üppig und braucht wenig Licht. Eine „Wüstenecke“ aus Sukkulenten und Bogenhanf passt ans sonnige Fenster und lässt sich einheitlich sparsam gießen.
- Haustiersichere Gruppe: Wenn Hund oder Katze mitwohnen, funktioniert auch eine komplett unbedenkliche Zusammenstellung — etwa Kentia-Palme als Höhe, Grünlilie in der Mitte und eine Korbmarante als farbiger Akzent davor.
Ein Beispiel für eine solche Kombination, die sowohl luftreinigend als auch optisch ansprechend ist, ist unser Monstera Deliciosa & Paradiesvogelblume Pflanzen-Set. Die Monstera bietet große, markante Blätter und reinigt die Luft, während die Paradiesvogelblume mit ihren exotischen Blüten einen Hauch von Farbe und Eleganz hinzufügt.
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Quellen
- Wolverton, B. C., Johnson, A., Bounds, K.: Interior Landscape Plants for Indoor Air Pollution Abatement. NASA / ALCA, 1989.
- Cummings, B. E., Waring, M. S.: Potted plants do not improve indoor air quality: a review and analysis of reported VOC removal efficiencies. Journal of Exposure Science & Environmental Epidemiology, 2020 (online 2019).
- ASPCA: Toxic and Non-Toxic Plant List — Dogs & Cats.
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